Farbe der Gedanken
Das ist
Das Universum
Gleich hinter der
In Kirchen und Tempeln
Je mehr ein Mensch
Staunend standen
Kein göttliches Prinzip
Menschlichkeit
Viele mögen
Wer sich
Wir versuchen
Was wir erwarten
Magenta
   
 
1542-41.jpg (97838 Byte) Das ist,
Stimme und Zeigefinger hoben an,
nicht gut, sagte er.
Es war aber Menschen Werk.
Nun frage ich mich,
warum es das Schlechte gibt,
wenn es
völlig unnütz sein soll.
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2949-11.jpg (16364 Byte) Das Universum
von innen heraus
zu ergründen
ist solange erfolglos,
wie man nicht weiß,
wo das Universum
von außen gesehen
seinen Platz hat.
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Marc-Chagall-Fenster Gleich hinter der Kirchentür,
in einer Nische,
kann man
Jesus am Kreuz
Kerzen opfern.
Zu einer halben,
einer ganzen,
oder zwei Mark.
Ein guter Tausch.
Wo er doch
sein Leben
für uns gab.
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1436-07.jpg (47532 Byte) In Kirchen und Tempeln
strebt im Namen der "Ehre Gottes"
oft nur
die Prunksucht der Menschen
nach Macht und Einfältigkeit
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2814-67.jpg (89631 Byte) Je mehr ein Mensch
ohne eigene Mühe
etwas erreichen will,
desto feindlicher
erscheint ihm ihre Umwelt.
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1844-50.jpg (87132 Byte) Staunend standen Besucher im Dom.
Die Pracht bewundernd,
hilflos, nicht wissend, was damit anzufangen sei.
Als dann die Kirche
in Gebrauch genommen werden sollte,
vertrieb ein Priester,
die verwundert gehorchenden Menschen
aus dem gitterbewehrten Innenraum,
so, wie lästige Fliegen verscheucht werden.
Draußen erfuhr ich, warum.
Auf dem Schild stand Gottesdienst.
Und nicht Dienst am Menschen.
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1844-04.jpg (61434 Byte) Kein göttliches Prinzip
kennt Zerstören
ohne Erneuern.
Nur Menschen
denken sich solches aus.
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Menschlichkeit
ist nicht Erbarmen,
sondern Gewährenlassen.
Brüderlichkeit
ist nicht das Geben,
sondern das Hilfe anbieten.
Güte
ist nicht das Bedauern,
sondern das rechte Maß.
Weisheit
ist nicht das Richten,
sondern das Dulden.
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Viele mögen sich selbst
nicht leiden.
Sie werden
Gründe dafür haben.
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Wer sich
auf Sänften tragen läßt,
ist nicht mehr Herr
über die eigenen Schritte.
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Wir versuchen oft,
uns gegen Veränderungen
zu schützen,
indem wir behaupten,
sie dürften nicht sein.
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Was wir erwarten,
sagen wir selten.
Was wir erwartet hätten,
darüber reden wir jahrelang.
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